Einbruchzahlen - die Anzahl sinkt seit Jahren durch besseren SchutzDie Einbruchzahlen sind den letzten Jahren kontinuierlich gesunken, das liegt daran, dass sich die Leute mittlerweile schützen. Viele Menschen haben in der Zwischenzeit Einbruchschutzmaßnahmen ergriffen, in der Regel sind dies mechanische Verstärkungen von Fenstern und Türen. Manche installieren auch eine Alarmanlage. All dies ist hilfreich und zeigt das diese Maßnahmen auch helfen. Dies kann man daran erkennen, dass die Versuchsquote von Einbrüchen immer weiter angestiegen ist. Also die Anzahl der Einbrüche, die beim erfolglosen Einbruchversuch endet. Aber keiner weiß, wie sich die Einbruchzahlen in Zukunft entwickeln. Sinkt die Anzahl der Einbrüche in den nächsten Jahren weiter? Keiner kann darauf eine Antwort geben.

In den meisten Fällen versuchen Einbrecher einzudringen, indem sie einen Schraubendreher oder andere Hebelwerkzeuge benutzen und die Tür oder das Fenster aufhebeln. Bei einem Einfamilienhaus sind es meistens die Fenster, weil man an die ebenerdig gut herankommt. Sind die gesichert worden, klettern Einbrecher aber auch auf den Balkon im ersten Stock. In Mehrfamilienhäusern versuchen die Eindringlinge oft über die Tür, in oberen Stockwerken einzudringen. Im Erdgeschoss aber durchaus auch über Fenster, Balkon- oder Terrassentüren, wo etwa die Hälfte aller Einbrüche in Mehrfamilienhäusern stattfindet.

In der Regel suchen Einbrecher immer Orte, an denen sie ungestört arbeiten können. Viele Balkone haben eine blickdichte Brüstung, hinter der sich der Eindringling wunderbar verstecken und in Ruhe arbeiten kann. Deshalb ist gerade der Einsatz einer Alarmanlage eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen. Es geht darum, die Zeit, die ein Einbrecher braucht, möglichst lange zu verlängern. Mindestens drei Minuten muss der Einbruchsschutz standhalten, dann werden die meisten Einbrecher schon nervös. Je länger sie arbeiten müssen, desto höher ist das Risiko entdeckt zu werden.

 

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